Mittwoch, 31. Januar 2007

Fotos zu Valle Central

Ausflug zum Vulkan Poás, mit Roy, Javira (Gaby`s Eltern), Gaby und José Adrian (Sohn von Gaby`s Bruder)

Ausflug ins Dorf Sarchí, wo die traditionellen Pferdewagen bemalt werden
Im InBioParque


Sonnenuntergang vom Balkon aus in Heredia

Ausflug nach Guayabo, Nationalmonument (Reste von einem Indianerdorf)


Basilica von Cartago, eine wichtige Pilgerstaedte


PS: Es hat hier zwar kein Gaestebuch, aber ihr koennt unter "Kommentare" etwas schreiben; ganz unten auf der Seite habe ich eine Karte von Costa Rica angefuegt!


Montag, 29. Januar 2007

10 Tage Valle Central

Melde mich wiedermal mit einem kleinen Text.
In den letzten ca. 10 Tagen war ich bei Gabi zu Hause, in Heredia. Das ist eine Vorstadt von San José, der Hauptstadt von Costa Rica. Diese Staedte liegen im Valle Central (Zentral-Tal), welches mitten in Costa Rica liegt. Von hier aus kann man in wenigen Stunden in alle Richtungen in die verschiedenen Nationalpaerke, Straende und Staedte reisen. Ich habe mich nach den zwei Wochen Strandaufenthalt zuerst an das etwas kuehlere Klima gewoehnen muessen, obwohl es hier immer relativ angenehm (ca. 18-25 Grad) ist. Seit ich in Costa Rica bin, hat es noch nie geregnet, hier haben sie gerade "Sommer", das heisst einfach, die etwas waermere und trockene Jahreszeit. Aber schon oft sah der Himmel aus, als wuerde es gleich wie aus Kuebeln losregnen.

Um das Zentrum von San José etwas kennenzulernen, habe ich einen Stadtrundgang gemacht, welcher in meinem Reisefuehrer beschrieben ist. Uebrigens, das mit dem super guten Reisefuehrer im letzten Bericht habe ich nicht ironisch gemeint, er ist echt spitze!!! ("Costa Rica" von "Reise Know-How") Er enthaelt viele Details ueber alle moeglichen und unmoeglichen Ausflugsziele im Land, sowie Oeffnungszeiten, Fahrplaene, Tipps fuer billigere Unterkuenfte, Restaurants, Landkarten, ausfuehrliche Informationen zur Geschichte, Kultur, Leute, Sprache etc. von Costa Rica. Ich kann ihn also (gibts fuer ganz viele Laender) waermstens weiterempfehlen!!
Also, jedenfalls habe ich dann diesen Stadtrundgang gemacht und so alle wichtigen Gebaeude etc. kennengelernt. Es ist nicht eine speziell schoene Stadt, aber hat doch ein paar Gebaeude, wie das Teatro Nacional, das Postgebaeude etc., welche man gesehen haben muss. Im Museo Nacional erfaehrt man viel Interessantes zur Geschichte. Zudem hats ein Jademuseum und ein Goldmuseum (welches ich noch nicht besucht habe).

Von Heredia aus habe ich aber auch ander kuerzere Ausfluege gemacht. So z.B. in den InBioParque. Dort findet man ausfuehrliche Erklaerungen zur Biodiversitaet und unter anderem gute Beschriebe zu allen Nationalpaerken des Landes (sind sehr viele!). Zudem hat es ein Stueck Nebelwald, Wald aus em Valle Central, eine Finca (Bauernhof) mit verschiedenen Pflanzen und Tieren und ein kleines Trockengebiet. Ist also wirklich sehr interessant.

Einen anderen Ausflug habe ich nach Sarchí gemacht. Das ist ein kleines Doerfchen ca. 2 Stunden mit dem Bus von Heredia entfernt, welches vor allem fuer Kunsthandwerk bekannt ist. Der grosse Teil der in den Laeden verkauften Souvenire kommt aber heute aus San José. Etwas, was wirklich noch in Sarchí hergestellt wird, sind die Pferdewagen. Vor ueber 100 Jahren hat ein Junge in diesem Dorf begonnen, die Raeder der Wagen zu bemalen. Daraus wurde eine lange Tradition. Heute werden ganze Kunstwerke auf die Wagen (nicht mehr nur auf die Raeder) gemalt. Natuerlich unterdessen an verschiedenen Orten, aber der Ursprung war in Sarchí.

Gabys Vater hat mich an den Sonntagen (sein einziger freier Tag) an zwei sehr schoene Orte mitgenommen. Zuerst zum Vulkan Poás, welcher sehr in der Naehe von Heredia liegt. Von unten sieht man nichts als einen Huegel. Erst wenn man den Eintritt zum Nationalpark Poás bezahlt hat (fuer Auslaender 7 Dollar, fuer Einheimische 14 mal weniger!!!) und den kurzen Weg durch dichte Pflanzen gegangen ist, kommt man zum Aussichtspunkt. Von dort hat man eine wunderschoene Sicht auf den Krater des Vulkans, vorausgesetzt er ist gerade nicht mit Wolken bedeckt (wir hatten Glueck). Nach einer halben Stunde durch halbhohen aber dichten Wald kommt man zu einem wunderschoenen blauen See, im alten Krater.

Auf dem Rueckweg hatten wir hunger und besuchten darum ein einfaches Restaurant an der Strasse. Ich sollte moeglichst alle typischen Gerichte gleichzeitig probieren, und darum bestellten sie verschiedenstes, was wir dann alles teilten. Was mir bis jetzt am meisten schmeckt hier in Costa Rica sind "Chorreadas". Eine Art dicke Omelette aus Mais, etwas Milch, Ei.

Gestern fuhren wir ca. 3 Stunden in suedwestlicher Richtung und besuchten dort ein "Monumento Nacional", die einzigen grossraeumigen Ausgrabungen von einem Indianerdorf hier in Costa Rica. Es war sehr interessant. Zudem ist die Natur dort wunderschoen!

Ich habe leider nicht mehr Zeit im Moment. Aber das ist es etwa, was ich in den letzten Tagen erlebt habe. Ab morgen werde ich wieder etwas am herumreisen sein.

Fotos zu diesem Bericht folgen noch.

Bis bald

Dienstag, 23. Januar 2007

Weitere Eindruecke von Montezuma

Eine "Quartierstrasse"; die Wasserfaelle




Dani und Anic


Schon nach wenigen Tagen in Montezuma haben wir einige Leute kennengelernt, welche dort wohnen.

Fabio (Ecuadorianer) kocht fuer Gabi, Dani, Choco und mich

Mittagessen am Strand


Im Dorf mit dem "Parche" (selbstgemachter Schmuck, welcher sie verkaufen) v.l: Otto (aus Guatemala), Lola, Josué (Costaricaner), Corina (Deutsche, Freundin von Otto)


Choco, Dani, Gabi und ich im Ausgang












Fruehstueck "mmmhhh"

Nach einer Woche fuhren Gabi, Dani und Choco wieder nach Hause. Ich blieb eine Woche laenger, konnte bei den neu kennengelernten "Einheimischen" von Montezuma wohnen.




Eines der "Haustiere". Im "Garten" des kleinen Hauses, wo ich wohnen konnte, waren sehr oft Affen anzutreffen. In der offenen Kueche musste alles in den Kuehlschrank (einziges verschliessbares Moebel) versorgt werden, da sich diese suessen Tiere sonst bedienten. Uebrigens habe ich neben dem WC auch mal die Bekanntschaft mit einem kleinen Frosch gemacht, ausserdem fand es eine Art Eidechse sehr bequem auf meinem Ruecken. Am Strand hat man oft Leguane angetroffen.


Diese Gruppe von Freunden, welche ich kennengelernt habe, haben vor Kurzem begonnen, Feuer-Shows zu machen. Dazu trommeln sie, manchmal bemalt Josué alle (auch die Maedchen vom Dorf stehen Schlange)

Oggi (der Dorfsaeufer, aber ein ganz lustiger und angenehmer Typ), hilft manchmal mit der Quena mit

















Montag, 22. Januar 2007

Fotos


Da einige weitere Fotos, zum unteren Bericht gehoerend, alles in Montezuma
(Uebrigens, habe festgestellt, dass mein Natel hier funktioniert, wahrscheinlich koennt ihr mir sogar SMS schreiben und es kostet ganz normal wie innerhalb der Schweiz)









Sonntag, 7. Januar 2007

viel Muedigkeit von der Reise und Traumstraende auf der Halbinsel Nicoya

Ausnahmsweise auf dem Board:
Wenige Tage spaeter:


Ich liege auf einem grossen Stein ueber den einen Teil des Baches fliesst. Die 2 cm Wasser erfrischen mich. Die Sonne waermt meinen Koerper. Rundherum hat es verschiedenste Pflanzen, dichtes Gruen. Ueber mir klettern einige Affen durch die Aeste. Ich hoere das Rauschen des kleinen Wasserfalles unter mir. Weiter unten sehe ich ein wenig des weissen Strandes und das Meer…

Bin nun also wirklich in Costa Rica, wie ihr wahrscheinlich festgestellt habt.

Am 3.Januar am Nachmittag kam ich in San Jose an, uebrigens sogar eine halbe Stunde zu frueh. Auf der Reise hat alles perfekt geklapt. Gabi, nun mit kurzen Haaren und einigen Kilos weniger, ihr Bruder und dessen Freundin haben mich am Flughafen abgeholt. Im Auto wurde mir dann bereits mitgeteilt, dass es morgen frueh um 4 Uhr los gehe an die Kueste! Also habe ich am Abend, trotz totaler Muedigkeit (war ca. 45 Stunden wach, nur ein paar Halbstundenschlafe im Flugzeug), schnell noch umgepackt.




Um ca. 7.00 Uhr fuhren wir (Gabi, Gabis Schwester Daniela (Dani), dessen Freundin Daniela und ich) dann in Dani’s Auto wirklich los. Wir fuhren sued-westlich nach Puntarenas, mit der Faehre auf die Nicoya-Halbinsel und dann noch ca. 2 Stunden weiter bis nach Montezuma. Auf dem letzten Stueck hatten wir eine Durchschnittsgeschwindigkeit von ca. 10 Km/h, die Strassen sind halt nicht ueberall so gut J.

Mein super gescheiter Reisefuehrer beschreibt Montezuma wie folgt:
Nein, ein Geheimtipp ist Montezuma laengst nicht mehr, immer mehr Besucher kommen in den Ort nahe der Suedspitze der Nicoya-Halbinsel. Waren es frueher vorwiegend Freaks, die es hierher zog, so ist das Publikum inzwischen gemischt, auch wenn immer noch ein bisschen “alternatives” Flair zu verspueren ist – nicht allerdings in den Preisen!

Ich finde das recht passend. Das “alternative” Flair ist wirklich vorhanden. Es hat viele “artesanos” (Kunsthandwerker) aus verschiedenen Laendern, welche hier mit selbst gemachtem Schmuck ihr Lebensunterhalt verdienen. Da gehoeren natuerlich viel Farbe und Rastas dazu. Im kleinen Zentrum hat es zwei kleine Supermaerkte, einige Restaurants, Bars und viele kleine Laeden. Am Abend hat es viele Leute im Zentrum und die Atmosphaere allgemein ist einfach perfekt, ganz locker, gemuetlich, Waerme (nicht sehr feucht), Lebensfreude…
Die Hotels, Lodges, Bungalows sind rundherum verstraeut, auch am Strand. Wir haben uns uebrigens auf einem der Zeltplaetze installiert, gleich neben dem Strand. Was aber leider auch stimmt, sind die Preise. Ich wollte mir ein kurzes Strandroeckchen kaufen. Da gibt es solche bis zu umgerechntet 60 SFr.! Ich hab geglaubt, ich spinne. Hab dann schlussendlich noch eines fuer 12 SFr. gefunden. Auch der Schmuck, welcher ueberall auf lotrigen Tischchen verkauft wird, ist mindestens so teuer wie in der Schweiz. Die Qualitaet ist aber wirklich sehr gut, und es ist alles von den Verkauefern selbst gemacht.

Wir ernaehren uns von Fruechten, Fruchtsaeften, ungetoastetem vollkorn-Toastbrot, Thunfisch aus der Buechse, Bohnenmus aus der Buechse und geschmolzenem, gefrorenem und wieder geschmolzenem schweizer Kaese J. Vielleicht erlauben wir uns morgen einmal auswaerts zu essen, hoffentlich finden wir etwas typisches.

Habe uebrigens bereits den einzigen Ecuadorianer, der hier zu finden ist, kennengelernt J.

Hier in Montezuma ist aber nicht nur der Strand wunderschoen. Es lohnt sich auch, die Gegend etwas auszukundschaften. Es hat wunderschoene Baeche, wie oben beschrieben, verlassene, noch schoenere Straende und traumhafte Wasserfaelle.

Bis jetzt koennte es mir auf meiner Reise also nicht besser gehen. Ich fuehle mich echt super!!

Bis bald, sonnige Gruesse aus Costa Rica in die kalte Schweiz
(Das mit den Fotos klappt noch nicht ganz, seht ihr die drei, welche ich hochgeladen habe? Ich muss noch herausfinden, wie man sie auf diesen Computern verkleinern kann. Hat mir da gerade jemand einen Rat? Habe naemlich noch viele mehr, welche ich euch gerne zeigen wuerde.)

Dienstag, 2. Januar 2007

Noch 9 Stunden in der Schweiz!!!

Hallo zusammen

Ich habe bereits eingecheckt, mein Gepäck ist also startbereit. Bin ich es auch? Bestimmt! Bin noch an den letzten Vorbereitungen. Momentan bin ich nicht nervös, vielleicht kommt das ja noch...
Jedenfalls freue ich mich einfach wahnsinnig!!!
Morgen Mittwoch, den 3.1.07 um 7.45 starte ich ab Zürich-Kloten. Um 16.15 Ortszeit (CH: 23.15) sollte ich in Costa Rica ankommen.

Das nächste Mal werde ich mich bereits aus der Schweiz Mittelamerikas melden.
Bis dann